Potsdam – „Sicherer Hafen“ auch für Kinder aus Gaza
Unter anderem die Städte Düsseldorf, Hannover und Bonn haben sich mit einem Aufnahme-Angebot für Kinder aus Gaza an die Bundesregierung gewandt. Potsdam sollte sich dieser Initiative zügig anschließen, sagt der parteilose OB-Kandidat der Linken, Dirk Harder:
„Kinder sind die ersten Opfer eines jeden Krieges. Die Bilder hungernder Menschen, die uns täglich aus dem vollkommen zerstörten Gaza-Streifen erreichen, sind unerträglich und bar jeder Menschlichkeit.
Deswegen begrüße ich das Angebot verschiedener deutscher Städte zur Aufnahme traumatisierter Kinder aus dem Kriegsgebiet. Ich fordere den amtierenden Oberbürgermeister und die Stadtverordneten auf, sich dieser Initiative anzuschließen! Selbst wenn der Krieg morgen enden sollte, wird eine adäquate Versorgung schwerst traumatisierter Kinder vor Ort noch für lange Zeit unmöglich sein. Das Recht auf ein Aufwachsen in Sicherheit und Gesundheit ist ein Menschenrecht – und muss auch für die Kinder aus Gaza gelten!
Potsdam hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass es ein ‚sicherer Hafen‘ für Menschen in Not sein kann. Und ich bin überzeugt, dass auch in diesem Fall viele Akteure der Stadtgesellschaft, von den Trägern, die unbegleitete minderjährige Geflüchtete betreuen, über das Klinikum bis zu Vereinen und Initiativen bereit sind zusammenzuwirken, um den Kindern aus Gaza hier ein sicheres Zuhause auf Zeit zu schaffen. Denn genau das ist es, was unsere Stadt ausmacht.“
